NOSTALGIE ÉTERNELLE - Magie Fragile

released in September 2015

on HAFENSCHLAMMREKORDS, Hamburg - Germany

and URKNALL TONQUELLE, Berlin - Germany

vinyl-album

limited edition of 300 hand-numbered copies

including a 30 x 30 cm sheet with the lyrics

and a coloured sticker (74 x 105 mm)

 

side A:
1. Virus (lyrics and vocals Inox)
2. Indifferent (lyrics and vocals Dieter)
3. Wüstenritt (instrumental, featuring Adrian Mauson on alto sax)
4. A click (lyrics and vocals Inox)
5. No cabe duda (lyrics and vocals Dieter)


side B:
6. Magie fragile (instrumental)
7. Wir sind hier (lyrics and vocals Dieter)
8. One tree (lyrics and vocals Inox)
9. Jeden verdammten Tag (lyrics and vocals Dieter)
10. Mistel (lyrics and vocals Inox)
11. Valley of harmony (instrumental)

 

 

special thanks to:

Adrian Mauson for playing alto sax on WÜSTENRITT

Georg Monninger for mastering all the tracks (in Berlin)

Ulrike Sommer for doing the cover grafic design (in Hamburg)

Heike Sucky for taking the back-cover photo (in Wiesbaden)

Birgit Glindmeier for taking the photo used for the sticker (in Wiesbaden)

 

 

http://www.cargo-records.de/de/item/87695/katalog_art.75.html

 

http://www.discogs.com/Nostalgie-Eternelle-Magie-Fragile/release/7493597

 

 

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nonpop.de

underground online magazine

 

Nach drei Jahren, in denen einige Beiträge für Compilations erschienen, die im Wesentlichen aus altem Archivmaterial bestanden, erscheint mit „Magie Fragile“ nach dem 2012er Werk „Sans Fin“ wieder ein Album mit komplett frischem Material von NOSTALGIE ÉTERNELLE. Ihrem Stil ist das bereits seit den 80er Jahren aktive Duo INOX KAPELL und DIETER MAUSON dabei weiterhin treu geblieben: Minimal-Elektronik mit avantgardistischem Anklang und Ausflüge in den Cold Wave, was vor allem bei den Stücken, die mit Bassgitarre ausgestaltet wurden, deutlich wird. Erfreulich ist weiterhin, dass man es sich und dem Hörer wie schon zuvor nie zu einfach macht. Natürlich scheppern hier die alten Drum-Machines und der Elektronik werden schwebende bis kantige Sounds entlockt, die das Retro-Fan-Herz höher schlagen lassen – aber man landet hier nie im simplen und sattsam bekannten Minimal-Elektronik-Muster, das auf im Grunde einfache, schnelle,  melancholische Pop-Songs oder NDW-Anleihen setzt – und das ist auch gut so.
Insofern behält das Album über die gesamte Laufzeit eine gewisse Spannung aufrecht und hält damit auch einige Räume vor, die es zu entdecken gilt. Der Sound, der im Übrigen absolut sauberen Vinyl-Pressung, schafft diese Räume neben der rein musikalischen Sichtweise zusätzlich durch die organisch raue Klangästhetik und auch durch eine nicht zu perfekte Produktion. Im Gegensatz zum Vorgänger „Sans Fin“ wirkt das aktuelle Album zudem kompakter und fokussierter, da man die musikalischen Enden weniger im Experiment ausfransen lässt, wobei Stücke wie das instrumentale, gelungene „Wüstenritt“, bei dem wie schon auf dem Album zuvor DIETER MAUSONs Sohn ADRIAN passende, unaufdringliche Saxofon-Klänge beisteuert, die Leine auch mal etwas länger lassen, was der Abwechslung aber nur gut tut. Für die Merkmale „kompakter“ und „fokussierter“ stehen dagegen Stücke wie der cold-wavige, krachig-drängende Opener "Virus", das melancholische "Indifferent", das flotte "A Click", das mich vom Gesang her etwas an COMANDO SUZIE erinnernde "No Cabe Duda" oder das von unserem Nonpop #4-Sampler in einer etwas anderen Version bekannte "One Tree". Für surreal elektronische Atmosphäre sorgen zusätzlich die nicht zu verachtenden, die B-Seite eröffnenden und schließenden Instrumentalstücke "Magie Fragile" sowie "Valley Of Harmony".
Keine Frage, mit "Magie Fragile" legen NOSTALGIE ÉTERNELLE die Latte ein ganzes Stück höher als bei dem Vorgänger "Sans Fin", sodass sich Hörer von Minimal-Elektronik bis Angst-Pop angesprochen fühlen dürften. Die Platte ist relativ günstig bei Spezialisten wie dem KERNKRACH-Mailorder zu bekommen.

 

 
Tony F. für nonpop.de

 

 

 

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TRUST

printed magazine

 

 

NOSTALGIE ÉTERNELLE - Magie Fragile LP and Sans Fin LP

Heidewitzka, was ist das denn? Elektronische, häufig leicht verträumte Soundkollagen mit einem Hauch Esoterik, oft ohne klassische Songstrukturen. Irgendwo im Dunstkreis von Minimal- / Post-Wave und Industrial: vielleicht auch einem Tick Post-Punk. Die Stücke sind teilweise rein Instrumental. Mit deutschem Gesang der wechselnden Sänger holen sich mich dann ein bisschen ab und erinnern entfernt an die experimentelle Stücke der ganz frühen DAF zu Zeiten von "Die Kleinen und die Bösen" oder "Produkt der Deutsch Amerikanischen Freundschaft", inklusive der dadaistischen Texte. Leider allerdings nicht durchgehend so faszinierend und einnehmend. Dafür fehlt ihnen die Punk-Radikalität. Die Band hat scheinbar zwei Leben: Eines in den Jahren 1987 bis 1991 und dann ein zweites seit dem Juni 2011. "Sans Fin" stammt bereits aus dem Jahre 2012, während "Magie Fragile" frisch erschienen ist, allerdings ebenso ältere Stücke (11) aus den Jahren 2009 und 2012 enthält. Alles hat eine große Dichte, Nähe und Wärme.

 

 

Christopher

for the printed underground magazine

TRUST from Bremen, Germany

magazine numer: 176/01

February / March 2016

 

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Siegmar Fricke

an old friend

 

... heute Abend ersteinmal über Kopfhörer das ganze Album
gehört! Damit die erste Seite des Albums auch zum 2. Mal :) ... eine Menge
kann ich schreiben dazu ... ich versuche, mich kurz zu fassen. Erstmal zur
Pressqualität: unschlagbar gut, man hört ja fast überhaupt kein
Knistern ... glasklar wie eine CD. Artworks sensationell bis ins
Detail ... die blauen Kreise im Fotomotiv machen sich hervorragend, wie auch
auf dem Logo der Platte selbst. Zu den Tracks: meine absoluten Favoriten
sind WÜSTENRITT und VIRUS, gefolgt von NO CABE DUDA und VALLEY OF HARMONY.
VIRUS ist der perfekte Start der Platte und der Song hat sehr einen
psychedelischen late 60s Touch für mich, auch der Gesang ... das Ganze
kombiniert mit einer Rhythmbox, die gut nach vorne geht ... klasse
Opener ... hübsche Klangbearbeitung der Gitarre. WÜSTENRITT klingt wie der
Soundtrack zu einem 70er Sci fi-Film, sehr organisch ... immer wieder mit
Brüchen und Wechseln ... hübscher Cut Off Filter später im
Orgelsound ... tolle Klangsymbiose ... freestyle ... NO CABE DUDA: ein Stück mit
zartbitterer Relax-Stimmung, sehr 80er Dark Pop ... etwas glatter als die
vier Stücke davor, ein Stück, das nach Selbstreflektion klingt, gut fürs
Radio. Ebenfalls eine hübsche Klanglandschaft mit drahtiger Melodie ist
das Titelstück des Albums. MAGIE FRAGILE ... bizarr und doch
harmonisch ... VALLEY OF HARMONY hat einen sehr surrealistischen Touch,
organisch mit interessanten im Stück verteilten Geräusch- und
Stimmeneinlagen ... tolle Vocals in den anderen Tracks ... bei NE gelten eigene
musikalische Gesetzmäßigkeiten, was sehr gut ist ... alles klingt wie
natürlich gewachsen und handmade ... der Gesang und Rhythmus ist nicht immer
"auf der 1", sondern beide Elemente laufen auch einmal unabhängig
voneinander ... die Synthies klingen gespielt wie Saiteninstrumente, nichts
wirkt maschinell oder quantisiert ... Zum Mix: mein persönlicher Eindruck
ist ein Klangbild sehr in der Mitte des Stereopanoramas, in dem nur
sporadisch einzelne Sounds mal mehr nach links oder rechts gehen, manches
klingt fast mono, klanglich aber immer kristallin  ... aber wie gesagt: eigene
Gesetzmäßigkeiten in der gesamten Produktion, damit ein definitiv
unverwechselbarer Stil. Gratulation!!!!

 

 

Siegmar Fricke

September 2015

 

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